Themen ABC

Am 6. März 2016 wird die Stadtverordnetenversammlung – das Parlament für Limburg und seine Stadtteile – neu gewählt.
 
Die CDU Limburg wirbt mit ihren Kandidaten und Kandidatinnen für eine verlässliche Politik mit großem Engagement, mit hohem Verantwortungsbewusstsein und mit vernünftigem Augenmaß. Wir stehen auf dem soliden Fundament des christlichen Menschenbilds, vereinen konservative mit liberalen Grundsätzen und machen hieraus aktive Politik, die auf Werten basiert.
 
Auch in den kommenden fünf Jahren wollen wir Herausforderungen annehmen, wichtige Weichenstellungen vornehmen und diese vor Ort zum Wohle der Bürger umsetzen.
Die Limburger Altstadt ist ein einzigartiges Juwel. Sie ist, seit den späten 1960er Jahren so vorbildlich saniert, der älteste Teil unserer Stadt und ein immer weiter wachsender Besuchermagnet, für Gäste, die dort bummeln, einkaufen und essen möchten. Eigentümer und Bewohner der Altstadt nehmen einerseits einige gegebene räumliche Einschränkungen in Kauf, um dort arbeiten und leben zu können, haben aber andererseits in teils ganz erheblichem Maße Investitionen in die historische Bausubstanz getätigt. Diese haben gemeinsam mit staatlichen Förderprogrammen einen erheblichen Anteil daran, dass die Altstadt sich in so hervorragendem Zustand präsentieren und unsere Stadt als solche repräsentieren kann.
Die CDU unterstützt diese privaten Initiativen ausdrücklich und macht sich auch künftig für die Interessen unserer Altstadt und ihrer Bewohner stark.

Hochwertige und sichere Arbeitsplätze sind die wirtschaftliche Basis unserer Gesellschaft. Deswegen ist die örtliche Politik in der Pflicht, im engen und vertrauensvollen Dialog mit den Unternehmen und deren Vertretern den Standort Limburg und seine Rahmenbedingungen im regionalen, nationalen und internationalen Wettbewerb zu stärken.
Unsere Stadt wächst und floriert: In Limburg konnten seit 2008 mehr als 4.600 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Dies ist Ausweis des Vertrauens der Unternehmen in die Zukunftsfähigkeit des Standorts Limburg. Hierfür ist die kommunale Politik den Arbeitgebern sehr dankbar. Nicht nur, dass so viele Menschen in Limburg leben und arbeiten können, wie noch nie zuvor – darüber hinaus erwirtschaften die vielen Unternehmen (besonders durch die Gewerbesteuer) erst die Mittel, die in der Stadtpolitik gebraucht werden, um an anderer Stelle notwendige Investitionen zu tätigen.

Das Gesundheitssystem ist in vielen Regionen Deutschlands von einem wachsenden Ärztemangel gekennzeichnet. Zahlreiche Hausärzte treten in den Ruhestand, und Nachfolger lassen sich vor allem im ländlichen Raum nur schwer finden. Bei den Fachärzten sieht die Situation noch schwieriger aus. Dass man darüber hinaus über Monate auf einen Arzttermin warten muss, ist ebenfalls inakzeptabel.
Ziel kommunaler Politik muss es sein, gemeinsam mit den entsprechenden Partnern frühzeitig gegenzusteuern, um die ärztliche Versorgung der heimischen Bevölkerung auch längerfristig sicherzustellen. Hierzu gehört auch ein deutliches Bekenntnis zum heimischen Krankenhaus, dem St. Vincenz.

Die Ortsdurchfahrt von Lindenholzhausen (B 8) ist nicht nur für die unmittelbaren Anwohner eine erhebliche Belastung. Der Verkehr zieht nicht nur Lärm, sondern vor allem auch erhebliche Belastungen in Form von Abgasen und Feinstaub hinter sich her. Deswegen befindet sich die Planung der Ortsumgehung bereits im „vordringlichen Bedarf“ des Bundesverkehrswegeplans.
Auf Antrag der CDU schießt die Stadt Limburg 150.000 Euro zu den Planungskosten hinzu. Hiermit sollen die Planungen direkt vorangetrieben werden, um möglichst zeitnah eine Umgehung zu realisieren und damit eine spürbare Entlastung der Bürger zu erreichen. Denn die Umgehung wird gebraucht – so schnell wie möglich.

Mobilität spielt besonders für die ältere Generation, aber natürlich auch für jüngere Gehbehinderte, eine wichtige Rolle: Man möchte auch dann, wenn man auf Hilfsmittel wie Rollatoren oder Rollstühle angewiesen ist, weiter am öffentlichen Leben teilnehmen. Hierfür ist Barrierefreiheit – also die Zugänglichkeit unserer Infrastruktur auch für mobilitätseingeschränkte Personen – unerlässlich. Über Senioren und Behinderten hinaus dient diese allen Menschen, die besondere Mobilitätsbedürfnisse haben – von Eltern mit Kinderwagen bis hin zu Sportlern, die aufgrund einer Verletzung zeitweise auf Gehilfen angewiesen sind.
Die CDU fordert deswegen zunächst eine Bestandsaufnahme, dann einen konkreten Maßnahmenkatalog zur Barrierefreiheit und schließlich dessen zügige Umsetzung.

Limburg ist nicht nur Handels- und Gewerbe-, sondern vor allem auch Wohnstadt. In Limburg zu bauen und zu wohnen, ist sehr attraktiv – und die Zahlen der Interessenten an städtischen Wohnbaugrundstücken steigen seit Jahren an.
Wohnbaugrundstücke und Wohnraum zu schaffen, gelingt durch Nachverdichtung und Arrondierung: bestehende Baulücken sollen geschlossen und – wo möglich – neue Wohnbaugrundstücke geschaffen werden. Die Projekte der Bebauung des ehemaligen Firmengeländes Ohl („Wohnstadt Limburg“) und der Gärten der Pallottiner-Bruderschaft („Pallottiner-Klostergärten“) sind hervorragende Beispiele für diese Strategie und für die Attraktivität der Stadt als Wohnstadt.
Dabei wollen wir aber im Auge behalten, dass unsere Stadtteile und –viertel ihren jeweiligen spezifischen Charakter nicht verlieren dürfen. Eine ausufernde mehrgeschossige Wohnbebauung in organisch gewachsenen Bereichen lehnen wir deshalb ab.
Unerlässlich ist es, dass Bauen und Wohnen auch für den kleineren Geldbeutel finanzierbar bleibt. Deswegen setzt sich die CDU ausdrücklich auch für bezahlbaren Wohnraum ein. In der Stadt selbst, aber natürlich auch in den Stadtteilen.

Die städtische Verwaltung tritt dem Bürger und seinen Anliegen heute als moderner Dienstleister entgegen. Dies darf sich nicht in einem entsprechenden Online-Angebot erschöpfen, sondern muss auch schnelle und kompetente Hilfestellungen im herkömmlichen Publikumsverkehr beinhalten.
Zu diesem Zweck wird auch das Rathaus in Limburg ein Bürgerbüro als erste Anlaufstelle erhalten. Dieses soll vor allem auch jenen Bürgern zugutekommen, die ihre Anliegen nicht telefonisch oder online vorbringen möchten. Die Pläne für die Verwirklichung des Bürgerbüros wurden bereits durch Bürgermeister Martin Richard und den Ersten Stadtrat Michael Stanke im Frühjahr 2015 vorgestellt. Nun geht es darum, dieses wichtige Projekt kurzfristig umzusetzen.

Der Limburger Campingplatz gilt seit jeher als einer der schönsten in ganz Europa. Direkt an der Lahn gelegen, bietet er nicht nur den imposanten Blick zum Dom, sondern auch kurze Verbindungen, um in die Innenstadt zu gelangen.
Die Gebäude bedürfen einer Sanierung und Modernisierung. Hierfür wird sich die CDU ein-setzen, damit der Campingplatz auch künftig von den Campingtouristen aus aller Welt so hervorragend angenommen wird.

Limburg gilt bundesweit als deutsches „Mekka des Chorgesangs“. Dies ist den vielen Cho-rensembles aller Gattungen zu verdanken, die bei uns beheimatet sind und das reiche Erbe des Chorgesangs pflegen und fortentwickeln. Dieses herausragende Engagement verdient die breite gesellschaftliche und politische Unterstützung – nicht nur bei Großveranstaltungen, sondern auch bei den üblichen Konzerten und sonstigen Aufführungen.

Die christlichen Kirchen beider Konfessionen bieten den Limburgern spirituelle und geistliche Heimat und sind ein unverzichtbares Fundament unserer Gesellschaft. Hier werden nicht nur Glaube und Religion sichtbar, sondern auch vielgestaltiges gemeinschaftliches Handeln.
Gerade die CDU als bewusst christliche Partei steht seit jeher in engem Austausch mit den Kirchen und wird diesem auch in Zukunft große Bedeutung beimessen.

Die Limburger Innenstadt ist nicht nur Wohnstandort, sondern vor allem auch das wirtschaft-liche Herz der Stadt. Besonders hier pulsiert das Leben: Die Menschen bummeln, erledigen ihre Einkäufe, besuchen Restaurants und Cafés, suchen Ärzte auf und nehmen sonstige Erledigungen vor. In den letzten Jahren wurden durch das Programm „Aktive Kernbereiche“ und auch durch private Initiativen der Eigentümer sehr große Anstrengungen unternommen, um die Aufenthaltsqualität der City weiter zu steigern – stets mit der verlässlichen Unterstüt-zung der CDU.
Ziel muss es sein, die Aufenthaltsqualität für unsere Bürger und die vielen Gäste, die als Touristen zu uns kommen, auszubauen. So stärken wir – gemeinsam mit interessierten Inte-ressengruppen – nicht nur unseren lokalen Einzelhandel (besonders in der Konkurrenzsitua-tion zum Onlinehandel), sondern werten unser Stadtbild nachhaltig auf. Dabei muss mit Au-genmaß gehandelt und die Ansprüche der Geschäfts- wie auch der Wohnstadt Limburg harmonisiert werden.

Der Hohe Dom zu Limburg ist als Krone über unserer Altstadt und weltweit bekanntes Wahr-zeichen das zweifellos wichtigste touristische Aushängeschild für unsere Stadt. Nicht nur denen, die die Lahn über die städtischen Brücken, sondern auch auf der A 3-Brücke über-queren, ist er ein stets schöner und spektakulärer Anblick.
Besonders in den Abend- und Nachtstunden, wenn der Dom angeleuchtet wird, bietet sich ein einmalig stimmungsvoller Anblick. Deswegen setzt sich die CDU dafür ein, die Beleuch-tung des Doms zeitlich zu verlängern und bis in die späteren Nachtstunden auszudehnen.

In den Stadtteilen erfüllen die Dorfgemeinschaftshäuser als soziale Treffpunkte sowie Orte des Gemeinschafts- und Vereinslebens eine sehr wichtige Funktion. Darüber hinaus beinhal-ten einige von ihnen ein gastronomisches Angebot.
Mittlerweile sind viele dieser Häuser etwas in die Jahre gekommen und bedürfen einer teils sehr umfangreichen Sanierung und Modernisierung. Hierfür ist ein Programm im Wert von mehr als 4 Millionen Euro aufgelegt worden, in dem die Häuser in einer festgelegten Reihen-folge aufgemöbelt werden sollen. Dabei steht der mittel- und langfristige Erhalt der Häuser für die CDU nicht zur Diskussion.

Die historisch gewachsenen Dorfkerne verleihen unseren Stadtteilen einen besonderen und unverwechselbaren Flair. Sie sind fühlbare Heimat für die Bewohner. Gleichzeitig sind sie nicht selten auch geprägt von räumlicher Enge und einer nur eingeschränkten Erweiterungs-fähigkeit. Neubauten, die den ansonsten geforderten räumlichen Standards entsprechen, sind dort praktisch kaum möglich.
Die CDU setzt sich dafür ein, dass auch die Ortskerne weiter als attraktive Wohnquartiere erhalten bleiben und weiterentwickelt werden können. Hierfür ist das städtische Förderpro-gramm „Ortsmitte neu erleben“ ein probates Mittel, denn es unterstützt in teils erheblichem finanziellen Rahmen Bauherren, die sich für Investitionen in solche Altbauten entscheiden. Darüber hinaus muss aber auch geprüft werden, ob verschiedene denkmalschutzrechtliche Auflagen angesichts des drohenden innerörtlichen Leerstands noch zeitgemäß sind. Denn bevor die Bautätigkeit völlig an die Ortsränder abwandert (sofern dort geeignete Grundstücke zu haben sind) oder gar ganz unterbleibt, sollte auch in den Dorfkernen die Schaffung von Bauland ermöglicht werden – und sei es, indem nicht sanierungsfähige Altbauten zugunsten eines Neubaus abgelegt werden dürfen.

Anlässlich des Betriebs des Erstaufnahmelagers sowie der Wohnungsunterbringung für Flüchtlinge hat sich besonders eindrucksvoll die Vitalität und Leistungsfähigkeit des ehren-amtlichen Helfens unter Beweis gestellt. So haben die ehrenamtlichen Helfer im Verbund mit den Behörden Großartiges geleistet, für das ihnen unser aller Dank sicher ist.
Auch die die Bedeutung unseres vielfältigen Vereinslebens für den sozialen Zusammenhalt unserer Gesellschaft kann gar nicht überschätzt werden. Die Vielfalt der Limburger Vereins-landschaft ist beeindruckend: Praktisch allen Freizeitinteressen kann in der Gemeinschaft mit anderen Mitgliedern nachgegangen werden. Insbesondere die vereinsmäßige Jugendarbeit ist schlicht unverzichtbar und bedarf der nachhaltigen politischen Unterstützung.
Auf Antrag der CDU wurden deswegen nicht nur die Fördersummen in der Jugendarbeit er-höht (nämlich von jeweils 6 auf 10 Euro), sondern auch der Zuschuss für Investitionen (von bislang 15 auf nunmehr 22,5 Prozent) deutlich heraufgesetzt. Gerade die CDU als Volkspar-tei weiß um die Wichtigkeit von Ehrenamt und Vereinswesen und wird auch in Zukunft deren überzeugter und starker Fürsprecher sein.

Das Verhalten der Konsumenten hat sich in den letzten Jahren radikal verändert: Einkäufe werden (abseits weniger Branchen) in immer mehr wachsendem Maße online getätigt, ohne persönliche Beratung, ohne klassische Warenkunde – und natürlich ohne den stationären Einzelhandel in dem Fachgeschäften. In vielen Branchen und Städten hat diese Revolution bereits für eine wachsende Leerstandsquote geführt. Betroffene Kommunen können dem entgegenwirken, indem sie als Partner des Einzelhandels dafür sorgen, dass die Aufent-haltsqualität in den Innenstädten gesteigert wird.
Gerade unter der maßgeblichen Initiative der CDU hat Limburg zuletzt sehr viel in seine In-nenstadt – und damit in den Einzelhandelsstandort Limburg – investiert. Wir werden deswe-gen auch künftig vertrauensvoll mit der heimischen Geschäftswelt zusammenarbeiten und gemeinsam für den Erhalt und die Stärkung des lokalen stationären Handels kämpfen.

Unsere Stadt ist mit gleich zwei Bahnhöfen optimal an das Nah- und Fernverkehrsnetz der Deutschen Bahn angeschlossen. Hieraus erwachsen für viele Pendler große Vorteile: Sie können per öffentlichem Verkehrsmittel ihre Arbeitsplätze in den Ballungsräumen Rhein-Main und Rhein-Ruhr erreichen.
Die CDU spricht sich ausdrücklich für den Erhalt der beiden DB-Reisezentren aus. Sie sind für zahlreiche Fahrgäste, die eine längere Bahnreise planen, aber nicht auf das Telefon- o-der Online-Ticketing zurückgreifen können oder wollen, unverzichtbar.

Limburg ist an der Energieversorgung Limburg GmbH (EVL) mit 60 Prozent beteiligt. Die 1966 gegründete EVL dient der unmittelbaren Daseinsvorsorge, indem sie für ihre Kunden Strom, Gas und Wärme zur Verfügung stellt.
Die CDU wird sich auch in Zukunft für die EVL als zuverlässigen regionalen Energielieferan-ten stark machen und über die Aufsichtsratsmandate für weiterhin moderate Energiekosten für den Endverbraucher einsetzen.

Unserer Feuerwehren leisten im Unglücks- und Katastrophenfall sehr wichtige Dienste für Betroffene und die Allgemeinheit. Hierfür halten sie durch erheblichen Aufwand ihre Einsatz-fähigkeit hoch, besonders durch Übungsstunden und die Teilnahme an Lehrgängen. Dane-ben decken sie auch durch ihre vereinsmäßige Struktur – und besonders in der Jugendarbeit – wichtige Bereiche des öffentlichen Lebens ab. Der freiwillige Feuerwehrdienst wird in den letzten Jahren durch die Tatsache, dass viele Aktive nicht (mehr) in der unmittelbaren räum-lichen Nähe zur Feuerwache wohnen, erheblich behindert. Kameraden und Kameradinnen, deren Arbeitsplätze weiter entfernt sind, kommen im Alarmierungsfall als Helfer kaum noch in Betracht.
Die CDU unterstützt die städtische sowie die örtlichen Feuerwehren seit jeher. Deswegen hat sie auch die Idee des städtischen Maßnahmenpakets zur Stärkung des Ehrenamts nachhaltig unterstützt und mitbetrieben. Sie wird dies auch in Zukunft tun und aktiv daran mitarbeiten, den Bestand zu sichern und das Umfeld besonders des freiwilligen Feuerwehr-diensts zu erhalten.

Die CDU ist und bleibt die Partei einer soliden und verantwortungsvollen Finanzpolitik in Limburg. Mit unserer maßgeblichen Unterstützung ist es unter Bürgermeister Martin Richard (CDU) gelungen, unseren Stadthaushalt praktisch schuldenfrei zu machen, denn die finanzi-ellen Mittel übersteigen den noch abzutragenden Schuldenstand. Während hessenweit eine Pro-Kopf-Verschuldung der Kommunen vom deutlich mehr als 3.000 Euro (leider) üblich ist, beträgt diese Summe in Limburg noch rund 430 Euro.
Auch in Zukunft liegt ein Hauptaugenmerk unserer Arbeit auf einer Finanzpolitik mit Augen-maß: Kreditaufnahmen, die nachfolgende Generationen belasten, lehnen wir ebenso ab wie Projekte, die aus vorhandenen Mitteln schlicht nicht geschultert werden können. Sparsam zu sein, bedeutet nicht, geizig zu sein und die Stadt „kaputtzusparen“. Im Gegenteil: Gerade die solide Finanzpolitik unter der Ägide der CDU hat dafür gesorgt, dass entsprechende Mittel für notwendige und erfolgreiche Investitionen verfügbar gewesen sind und sein werden.
CDU-Finanzpolitik heißt auch künftig, solide zu wirtschaften und sparsam zu sein, um not-wendige Investitionen zu tätigen. Denn es ist unser aller Geld.

Der Strom an flüchtenden Menschen hat mittlerweile Ausmaße erreicht, wie man sie seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr gesehen hat. Die Aufnahme der Flüchtlinge in entspre-chenden Erstaufnahmeeinrichtungen, die Bearbeitung der Anträge, die Verteilung an die Kommunen und die ersten Maßnahmen der Integration haben die Ressourcen unserer deut-schen Zivilgesellschaft bis an die Grenzen der Leistungsfähigkeit geführt. Obwohl – gerade auch von so vielen ehrenamtlichen Helfern – Großartiges geleistet wird, würde ein weiterhin ungebremster Zustrom weiterer Menschen nach Deutschland durch unseren Sozialstaat nicht zu verkraften sein.
Menschen, die durch Bürgerkriege und schlimme Notlagen bedroht sind, sollen bei uns nach Recht und Gesetz als Flüchtlinge aufgenommen werden. Gerade als christliche Partei unter-stützt die CDU diese selbstverständliche Form der Willkommenskultur ausdrücklich. Men-schen allerdings, die aus sicheren Drittstaaten einwandern und die ihrer prekären wirtschaft-lichen Situation entfliehen wollen – so verständlich dies auch ist – können keine echte Auf-enthaltsperspektive bekommen. Sie binden zu viele Gelder, Mittel und Zeit, die für tatsäch-lich hilfsbedürftige Bürgerkriegsflüchtlinge sowie politisch Verfolgte aufgebracht werden müssen. Die Behörden sollten deswegen ihre Anstrengungen verstärken, diese „Wirtschafts-flüchtlinge“ möglichst umgehend in ihre Heimatstaaten zurückzubringen.
Diejenigen Flüchtlinge – zumal junge Männer – die mit unseren Gesetzen in Konflikt ge-kommen sind, müssen zügig der Abschiebung in ihre Heimatländer zugeführt werden. Wer die deutsche Leitkultur nicht akzeptiert, die verfassungsmäßigen Grundrechte offen ablehnt, Gewalttaten verübt (wie zuletzt gegen Frauen am Kölner Hauptbahnhof) und unsere Polizei angreift, darf in unserem Land keinen Platz haben.
Voraussetzung dafür, dass der ständige Zustrom von Flüchtlingen die Aufnahmebereitschaft der Bürger nicht überfordert, ist eine transparente Informationspolitik der zuständigen Stel-len. Die zuständigen Stellen (Landkreis, Regierungspräsidium) müssen über alle neuen Ent-wicklungen, egal ob positiv oder negativ, schnell und lückenlos berichten.

Die Friedhofskultur ist im Wandel. Das traditionelle Gräberfeld mit Einzel- und Doppelgräbern wird zunehmend abgelöst von Urnenfeldern und -wänden. Auch die Bestattung in einem Friedwald stößt auf immer mehr Interesse.
Die CDU setzt sich dafür ein, neue Begräbnisformen bei der Planung und Verwaltung von entsprechender Flächen zu berücksichtigen und insbesondere einen Friedwald einzurichten. Gleichzeitig sind die Bedürfnisse der muslimischen Limburger in alle diesbezüglichen Über-legungen miteinzubeziehen.

Nicht nur in der Stadt selbst, sondern auch in den Stadtteilen ist eine Vielzahl unterschiedli-cher Restaurants, Bars, Cafés, Kneipen und Lounges anzutreffen. Diese gastronomischen Angebote werden von der Bevölkerung besucht und sind nicht zuletzt auch für die Touristen, die uns besuchen, sehr attraktiv. Dennoch hat ein verändertes Konsumverhalten dazu ge-führt, dass zuletzt auch bekannte und etablierte Restaurationen einen Rückgang der Besu-cherzahlen vermelden mussten.
Die CDU setzt sich auch künftig dafür ein, die Gastronomen und ihr Angebot zu unterstützen – dies soll sich vor allem in moderaten Bewirtschaftungsvorschriften niederschlagen.

Die CDU setzt sich unter dem Titel „Blühendes Limburg“ für ein echtes bürgerschaftliches Gemeinschaftsprojekt zur Aufwertung bestehender Grünflächen ein. Dieses Grünflächen-konzept soll vorangetrieben werden und soll auch die Plattform bilden für zahlreiche Ideen, die in der Workshop-Phase der Planungen für eine Landesgartenschau von den Bürgern eingebracht worden sind. Grünflächen, die gemeinsam mit Bürgern geplant, hergerichtet und gepflegt werden, sollen damit schon bald für alle Bürger Orte des Erholens und Entspannens werden.

Limburg, Lindenholzhausen, Linter, Eschhofen, Offheim, Staffel, Dietkirchen, Ahlbach – das ist unsere Heimat. Für sie setzen wir uns mit großem Engagement ein: für unsere Feste, das Brauchtum, die Traditionen, unsere Vereine, das Ehrenamt, die wirtschaftliche und soziale Entwicklung und das gesellschaftliche Miteinander. Und natürlich für die Menschen, die un-sere Heimat so lebens- und liebenswert machen.
Ihnen fühlen wir uns als bürgerliche Volkspartei verpflichtet, für sie wollen wir stellvertretend Verantwortung übernehmen. Da unsere Heimat auch künftig prosperieren soll, wollen wir in der Kommunalpolitik die Weichen stellen: damit wir mit Initiative und Ideen vorangehen, da-mit wir innovativ bleiben, damit wir gestalten statt reagieren und dabei Tradition und Moderne miteinander vereinen.

Limburg ist der mit Abstand bedeutendste Schulstandort in der Region. Sämtliche Schulfor-men sind vertreten; sie bieten nicht nur alle regulären Schulabschlüsse an, sondern auch eine große Vielfalt an beruflichen. Das beispielhafte Engagement des Landkreises zur Sanie-rung der Schulen im Rahmen des Schulbauprogramms hat gerade unsere Limburger Schu-len für die Zukunft fit gemacht. Für die Schüler sowie die ausbildende Wirtschaft bedeutet das kurze Wege zu guten Jobs bzw. qualifizierten Fachkräften. Dem Trend zur Akademisie-rung ehemaliger Ausbildungsberufe („Bachelor of Science in Facility Management“ statt Hausmeister) wollen sich Schüler und Wirtschaft aber auch in Limburg nicht entziehen.
Deshalb begrüßt es die CDU ausdrücklich, dass Bürgermeister Martin Richard in seiner Amtszeit eine Reihe von wertvollen Kontakten geknüpft hat, um Limburg zu einer Hoch-schulstadt zu machen. Darauf aufbauend, muss die Stadtverwaltung jetzt Nägel mit Köpfen machen. Die Ansiedlung der Außenstelle einer andernorts beheimateten Hochschule kann dabei nur der erste Schritt sein.
Das volle Potenzial einer Hochschule für Limburg lässt sich nur ausschöpfen, wenn wir eine „eigene“ Hochschule bekommen – mir ortsansässigem Lehrpersonal, hier arbeitenden Wis-senschaftlern sowie den zugehörigen Forschungsinstituten.

„Nah genug dran, weit genug weg.“ Mit diesem Slogan wirbt Limburg, seit es den ICE-Halt gibt. Zu recht, denn der ICE hat die Großstädte Köln und Frankfurt näher rücken lassen, oh-ne dass Limburg seinen Charakter als Kleinstadt und Zentrum der Region Wester-wald/Lahn/Taunus eingebüßt hat.
Der ICE verkürzt für Tausende von Pendlern die Fahrtzeit zu ihrem Arbeitsplatz und erhöht deren Lebensqualität so erheblich. Gleichzeitig macht er es Geschäftsreisenden, Touristen und Einpendlern einfacher, unsere Stadt zu erreichen. Damit der ICE für alle Nutzer attraktiv bleibt, muss die Zahl der täglichen Verbindungen mindestens so hoch bleiben wie derzeit. Außerdem müssen die konkreten An- und Abfahrtszeiten möglichst gut auf die Bedürfnisse der Pendler abgestimmt sein, denn die Pendler stellen eindeutig die größte Nutzergruppe.
Außerdem setzt sich die CDU dafür ein, die Attraktivität des Bahnhofsgebäudes zu steigern und insbesondere das dortige DB-Reisezentrum zu erhalten. Was das ICE-Gebiet betrifft, ist die Stadtverwaltung aufgefordert, an die Ansiedlungserfolge der Vergangenheit anzuknüpfen und das ICE-Gebiet weiter zu füllen. Dabei ist darauf zu achten, dass die dortigen Gewerbe-grundstücke nur an hochwertige Industrie- und Dienstleistungsunternehmen vergeben wer-den.

In Limburg gibt es längst viele Einwohner, die selbst (oder deren Eltern oder Großeltern) aus dem Ausland nach Limburg gekommen sind. Sie alle sollen sich in unserer gemeinsamen Heimat wohlfühlen und willkommen wissen.
Die Einwanderer haben ihre Religion, ihre nationalen, kulturellen und persönlichen Identitä-ten mitgebracht. Dennoch sind das Mitmachen in gemeinsamen Vereinen, beim Sport und im Rahmen sonstiger sozialer Kontakte in Limburg und seinen Stadtteilen zumeist längst zu einer Selbstverständlichkeit geworden.
Für den sozialen Frieden ist ein gedeihliches Zusammenwirken zwischen den Einheimischen und den ursprünglich Zugewanderten von sehr großer Bedeutung. Das gilt für alle Generati-onen. Deswegen sind Maßnahmen, Projekte und Ideen, die bestehende Unterschiede und Probleme abzumildern helfen, wichtig und sehr unterstützenswert. Dies gilt nicht nur für die Arbeit der städtischen Behörden, sondern genauso für vereinsmäßige oder private Initiativen.
Verhindert werden muss, dass Parallelgesellschaften entstehen, die sich vom übrigen sozia-len Leben ausgeschlossen fühlen oder selbst abschotten, die nicht (mehr) auf dem Boden des Grundgesetzes stehen und unsere Gesetze übertreten.
Unser Ziel sollte es deswegen sein, für unsere Stadt eine gemeinsame Identität und ein Zu-sammengehörigkeitsgefühl zu fördern, das tragfähig ist, die Herausforderungen der Zukunft zu bestehen.

Die Frage, mit welcher Geschwindigkeit im WorldWideWeb gesurft werden kann, stellt sich nicht nur für Unternehmen, sondern in gleicher Weise längst auch für Privathaushalte. Der schnelle Zugang zum Internet wird zum Beginn des 21. Jahrhunderts längst als eine Selbst-verständlichkeit angesehen, und langsame Verbindungen – beispielsweise bedingt durch ein unzureichend dimensioniertes Kabelnetz – sind für jeden Standort ein Malus.
Der CDU liegt sehr viel an diesem Standortfaktor. Deswegen wird sie sich auch künftig für einen beständigen Breitbandausbau und echtes High-Speed-Internet einsetzen und mit den Betreibern in engem Dialog arbeiten.

Limburg ist für Jugendliche aller Altersgruppen eine attraktive Stadt. Die große Schulvielfalt (siehe unter H. „[Hoch]Schule[n]“) ermöglicht ihnen heimatnah eine gute Ausbildung, die at-traktive Innen- und die WERKStadt bieten viele Shopping-Gelegenheiten, und es gibt dane-ben zahlreiche Freizeitangebote von kommerziellen Anbietern, nicht zuletzt aber auch von den Kirchengemeinden, den Moscheevereinen und natürlich den Vereinen.
Hauptaufgabe der Stadt ist es, die Ehrenamtlichen in den Vereinen bei ihrer unschätzbar wertvollen Arbeit so gut wie möglich zu unterstützen. Deshalb hat die CDU eine Erhöhung der städtischen Zuschüsse zur Vereinsjugendarbeit beantragt. Daneben kommt der Stadtju-gendpflege eine wichtige Rolle zu. Sie muss vor allem versuchen, nicht vereinsgebundene Jugendliche aus einkommensschwachen Familien zu erreichen, denen die Vereins- und kommerziellen Angebote nicht zugänglich sind.

Als moderner Familienpartie liegt uns eine gute und nachhaltige Politik für unsere Kinder ganz besonders am Herzen. Eine solche wird noch zusätzlich von der Gewissheit getragen, dass die Antwort auf die Frage, wie Kinder ebenso liebevoll wie pädagogisch professionell betreut werden können, gar nicht hoch genug eingeschätzt werden kann. Welche Angebote die Kommune gemeinsam mit weiteren Trägern hierfür vorhält, ist nicht nur für die für Eltern, sondern auch für Unternehmen, die nach geeigneten Standorten suchen, von entscheiden-der Bedeutung.
Im Mittelpunkt der bisherigen Politik stand besonders die Schaffung von neuen Plätzen in unseren Kindergärten, Kindertagesstätten und Kinderkrippen. Insbesondere im Bereich der Betreuung der Kinder unter drei Jahren haben wir in den vergangenen Jahren sehr viel er-reicht: Die Ausgaben (im Jahr 2016 wird die Rekordsumme von über 6,7 Millionen Euro für die Kinderbetreuung ausgegeben) haben sich vollauf gelohnt – denn Limburg erfüllt alle Rechtsansprüche auf Betreuungsplätze und hat sogar noch Kapazitäten frei!
Einen weiteren Qualitätsschub erwarten wir von einem Ausbau einer qualitativ hochwertigen Nachmittagsbetreuung auch für Grundschüler. Wir werden als CDU auch weiterhin mit gro-ßem Engagement für eine hervorragende Kinderbetreuung arbeiten und die politischen Wei-chen hierfür stellen.

Die Kirmes als die festliche Erinnerung an die Weihe des örtlichen Gotteshauses spielt be-sonders in den Stadtteilen eine sehr große Rolle. Besonders feierlich ist es dort, wo – wie von alters her – noch Kirmesburschen die überkommenen Traditionen aufrechterhalten: von den alten Liedern über die Umzüge, die Musik, die Fahnen, den Zusammenhalt der Jahr-gänge und natürlich die bunten Kirmeshüte.
Diese Feste im Sommer und Frühherbst sind für den Erhalt der örtlichen Identität von un-schätzbarer Bedeutung. Gerade in diesen Tagen spüren viele die tiefe innere Verwurzelung mit ihrem Heimatort am stärksten. Die CDU wird sich auch in Zukunft für deren Erhalt und besondere Unterstützung und Förderung durch die städtischen Behörden engagieren.

Das St. Vincenz-Krankenhaus ist für Limburg von herausragender Bedeutung. Zum einen ist es natürlich Eckpfeiler der medizinischen Versorgung. Einige seiner Abteilungen genießen bundesweit einen hervorragenden Ruf. Für Patienten aus Limburg und deren Angehörige bedeutet das kurze Wege. Leider gibt es aber keine Kindernotfallstation: Abends und am Wochenende müssen Eltern mit akut erkrankten Kindern deshalb lange Wege nach Wiesba-den, Siegen oder Höchst in Kauf nehmen. Die CDU setzt sich deshalb weiter für die Etablie-rung einer Kindernotfallstation in Limburg ein.
Das St. Vincenz-Krankenhaus ist – über seine medizinische Bedeutung hinaus – mit 1.450 Beschäftigten zudem der bedeutendste Arbeitgeber der Stadt und ein wichtiger Auftraggeber für die heimische Wirtschaft. Es hat im Jahr 2015 mehr als 50.000 Patienten behandelt.
Seine medizinische ebenso wie seine ökonomische Bedeutung erfordern, dass das Kran-kenhaus sich weiterentwickeln kann. Das darf aber die Erholungsfunktion des Schafsbergs und die Lebensqualität der Bewohner der Weststadt nicht über Gebühr beanspruchen.
In der aktuellen Diskussion um den Erhalt des Hubschrauberlandeplatzes stehen wir fest an der Seite des St. Vincenz: Die Landeplattform muss bleiben – im Interesse des Patienten-wohls und weil in der Intensiv- und Akutmedizin jede Minute zählt!

Das Kulturangebot, das in Limburg vorgehalten wird, ist bemerkenswert attraktiv und vielfäl-tig. Betrachtet man die zahlreichen Veranstaltungen, die im Jahresverlauf durchgeführt wer-den, bleibt kein Wunsch offen. Besonders erfreulich ist, dass die Veranstaltungen nicht nur konsumiert werden, sondern ganz erheblich vom gemeinsamen ehrenamtlichen Mitwirken geplant, gestaltet und mit Leben gefüllt werden.
Auch die Stadt selbst – und vorzugsweise das Lahntal und unsere wunderbare Altstadt – stellen eine stimmungsvolle und weithin sehr beachtete Kulisse für Darbietungen aller Art dar. Insbesondere die überregional beliebten Rheingauer Weintage, das Altstadtfest und die „Summer Games“ erfreuen sich ungebrochenen Zuspruchs. Daneben ziehen aber auch die zahlreichen Konzerte, die von unserer ebenso renommierten wie vitalen Chorszene veran-staltet werden, sehr viele Besucher in der Kernstadt und den Stadtteilen an.
Da das kulturelle Angebot längst zu einem Teil des „Markenkerns“ einer Stadt geworden ist – zu einem wichtigen Faktor bei der Frage des Zuzugs von Menschen und Unternehmen also – muss die beschriebene Vielfalt in Limburg gepflegt und gestärkt werden. Dies ist eine emi-nent wichtige Aufgabe vor allem für die kommunale Politik, der sich die CDU auch künftig eng verschreiben wird.

Die Lahn ist mit ihren Ufern – von der Staffeler Eisenbahn- bis zur Dietkircher Fußgänger-brücke – Bestandteil und Verbindungsstück der Limburger Grüngebiete. Sie selbst und der sie begleitende Fernradweg bringen viele Kanu- und Fahrradtouristen nach Limburg.
Nach Auffassung der CDU muss der Lahnbereich weiter aufgewertet werden. Außerdem spricht sich die CDU für eine Fußgängerbrücke über die Lahn in Höhe des oberen Wehres aus. Den Bereich um Obermühle, Ruderclub und Bootsverleih würde das noch attraktiver machen, als er ohnehin schon ist. Gleichzeitig hätte eine solche Brücke auch eine verkehrs-politische Bedeutung, denn sie würde es den Bewohnern Eschhofens, Lindenholzhausens und der Südstadt erleichtern, per Fahrrad oder auch – im Falle der Südstadt – zu Fuß das Schwimmbad zu erreichen. So würde das Nadelöhr Alte Lahnbrücke entlastet, was insbe-sondere für Kinder und Jugendliche eine Erleichterung wäre.

Limburg benötigt ein eigenes städtisches Leichtathletikzentrum. Sportler aus Limburg finden bei uns weder adäquate Trainings- noch Wettbewerbsmöglichkeiten. Die gegenwärtig vor-handenen Anlagen erfüllen die Standards, die heute an eine moderne Wettkampfstätte ge-stellt werden, nicht einmal annähernd. Dies hat zur Folge, dass regionale und überregionale Leichtathletikwettbewerbe nicht in Limburg, sondern von unserer Stadt aus in erheblicher räumlicher Entfernung ausgetragen werden (müssen).
Das soll sich mit einem städtischen Leichtathletikzentrum mit einer Tartanbahn endlich än-dern. Als Standort kommt Eschhofen aufgrund der zentralen Lage, der guten Verkehrsanbin-dung, dem Vorhandensein notwendiger Einrichtungen und der beiden dort Sport treibenden Vereine hervorragend in Frage.
Wir möchten als CDU den Sportstandort Limburg stärken und um diese wichtige Anlage ausbauen. Hierfür hat die CDU gekämpft und auch bereits entsprechende Planungsmittel zur Verfügung gestellt: In Zukunft soll auch die Leichtathletik (wieder) einen prominenten Stel-lenwert in unserer Sportstadt Limburg einnehmen.

In unserem Land leben seit Jahren und Jahrzehnten Menschen, die nicht einer christlichen Religion angehören. Auch der gelebte islamische Glaube ist zu einer Realität in unserer plu-ralistischen Gesellschaft geworden, zu der wir stehen und die wir wertschätzen. Damit ist selbstverständlich verbunden, dass die hier lebenden Muslime zur Ausübung ihres Glaubens Gotteshäuser errichten. Wir sehen die Moscheen und die sie in der Regel tragenden Mo-scheevereine als Beweis dafür, dass die Migranten bei uns angekommen sind, dass Limburg ihr Lebensmittelpunkt ist, den sie mitgestalten möchten. Die Moscheevereine sind deshalb für uns auch natürliche Ansprechpartner, wenn es um die Integration von muslimischen Mig-ranten und insbesondere von muslimischen Flüchtlingen geht.
Bei aller Wertschätzung gegenüber den Muslimen und ihrem Recht auf freie Religionsaus-übung wenden wir uns aber entschieden gegen jede Form des Fundamentalismus! Auch in Bezug auf das Frauenbild vieler Muslime bleiben für die CDU viele Fragen offen. Nicht zu-letzt legen wir Wert darauf, dass das abendländische Erscheinungsbild Limburgs erhalten bleibt. Muezzin-Rufe lehnen wir deshalb ebenso ab wie die Vollverschleierung von Frauen in der Öffentlichkeit.

Der Neumarkt ist der der zentrale Platz unserer Stadt und das Scharnier zwischen der WERKStadt, der Innenstadt und der Altstadt. Limburg zu besuchen, ohne über den Neu-markt zu gehen, ist praktisch unmöglich. Er bietet als klassischer Marktplatz für die Wo-chenmärkte ebenso wie für den Weihnachtsmarkt bestens geeignete Flächen an. Darüber hinaus steht er aber auch für zahlreiche weitere Veranstaltungen im Jahresverlauf (denkt man an die Rheingauer Weintage oder auch an die „Summer Games“) offen.
Um die Aufenthaltsqualität des Platzes weiter zu steigern, um noch mehr Menschen zum Verweilen einzuladen, soll der Platz behutsam baulich verändert werden. Darunter soll die bisherige Nutzung allerdings nicht leiden.
Die CDU setzt sich ausdrücklich dafür ein, den Neumarkt künftig nicht mehr als Parkplatz zu gebrauchen, sondern bei einer Neugestaltung die Flächen, die bislang von Autos zugestellt werden, anders zu nutzen. So kann der Platz größer, strukturierter, vielseitiger werden – aber eben auch lebendiger und einladender. Und dies alles mit dem Ziel, ihn für die Bürger und die Gäste der Stadt noch attraktiver zu gestalten.

Die Sicherheit seiner Bürger zu gewährleisten, ist Kernaufgabe des Staates – in Deutschland vor allem der Bundesländer. Das entlässt eine Stadt wie Limburg jedoch nicht aus ihrer Ver-antwortung für diesen Aufgabenbereich.
Die CDU Limburg setzt sich dafür ein, erprobte Instrumente wie die Videoschutzanlage am Bahnhof, den freiwilligen Polizeidienst sowie die „Doppelstreifen“ von Schutzpolizei und Ord-nungsamt zu erhalten und ggf. auszubauen. Vordringliches Ziel in den kommenden Monaten muss dabei auch sein, durch geeignete Maßnahmen das subjektive Sicherheitsgefühl derje-nigen Bürger zu stärken, die in der Nähe der Flüchtlingslager in Staffel und in der Südstadt leben.

Die Ortsbeiräte sind zentrale Beratungs- und Entscheidungsgremien auf der Ebene der Stadtteile. Sie sind unmittelbarer Ansprechpartner der Bürger in lokalen politischen und sonstigen Angelegenheiten.
Die CDU setzt sich dafür ein, die Ortsbeiräte und deren Arbeit erheblich aufzuwerten. Künftig sollen sie mehr Kompetenzen bekommen, direkter (und schneller!) Entscheidungen vor Ort fällen und umsetzen können. Eine Erweiterung der Kompetenzen kann sich auch auf finanzi-ell relevante Felder beziehen – so sollen die Ortsbeiräte hier einen deutlich erweiterten Spiel-raum erhalten.
Warum sollen Angelegenheiten, die unmittelbar vor Ort geregelt werden könnten, den „Um-weg“ über die Stadtverordnetenversammlung nehmen müssen?

Ein privater Investor beabsichtigt, auf einem Teil des früheren Geländes der Pallottiner-Bruderschaft Wohnhäuser und Geschäftshäuser zu errichten. Das Bauleitplanverfahren ist mit dem Aufstellungsbeschluss bereits in die Wege geleitet worden.
Die CDU unterstützt diese Investition ausdrücklich: Das Vorhaben zeigt, wie sehr Wohnbau-grundstücke in der Stadt nachgefragt sind, außerdem werden durch die Errichtung eines Supermarkts bestehende Nachversorgungsdefizite aufgehoben. Eine sinnvollere Nutzung des zuletzt nicht mehr bewirtschafteten Geländes ist kaum denkbar und ist für die Südstadt wegweisend.

In Limburg stehen nicht nur privatwirtschaftlich, sondern auch städtisch betriebene Parkflä-chen bzw. Parkhäuser zur Verfügung. Und dies in so großer Zahl, dass selbst zu Zeiten, in denen besonders viele Menschen in die Innenstadt kommen, praktisch jeder Autofahrer ei-nen Parkplatz findet. Der Umstand, dass man jederzeit in Limburg Parkplätze in fußläufiger Entfernung zum eigentlichen Ziel findet, trägt ganz wesentlich dazu bei, dass sich die Stadt als „Mittelzentrum mit Teilfunktion Oberzentrum“ so großer Beliebtheit erfreut.
Mit einer gesunden Balance in der städtischen Bewirtschaftung der Parkflächen soll auch künftig ein Beitrag dazu geleistet werden, einerseits die Nutzung bestehender Parkplätze preislich günstig zu halten – und andererseits aber auch die Nutzung Öffentlicher Verkehrs-mittel zu steigern, um die Belastungen, die durch den Autoverkehr hervorgerufen, zu senken.
Für die Schaffung weiteren Parkraums sieht die CDU derzeitig keine Notwendigkeit.

Die CDU will, dass Limburg sich weiterentwickelt. Weiterentwicklung darf aber nicht in zügel-loses Wachstum umschlagen. Limburg soll nicht größer, sondern besser werden. Wir wollen unsere Stadt zu einem Ort machen, an dem es sich noch besser leben lässt als es bisher ohnehin schon der Fall ist. Gigantische Bauprojekte, ausufernden mehrgeschossigen Woh-nungsbau und einen unbegrenzten Zuzug neuer Einwohner sehen wir deshalb kritisch.

Querdenken und Querdenker sind für die erfolgreiche Weiterentwicklung einer Stadt nicht nur hilfreich, sondern unerlässlich. Deshalb laden wir alle Bürger ein, auch unkonventionelle Vorschläge einzubringen. Die Stadtverwaltung muss über ihren Tellerrand hinausschauen und möglichst oft auf externe Expertise zugreifen.
Diese Grundsätze beherzigt auch die CDU als Partei. Deshalb haben wir uns bewusst dafür entschieden, zahlreiche Parteilose auf unseren Listen kandidieren zu lassen. Einige davon sind Seiteneinsteiger, einige haben schon lange kommunalpolitische Erfahrung. Gemeinsam ist uns allen, dass wir kommunalpolitische Probleme nicht durch die parteipolitische Brille betrachten, sondern rein sachorientiert an ihrer Lösung arbeiten wollen.

Am 1. Dezember 2015 ging in Limburg eine Ära zu Ende – die Ära Richard. An diesem Tag trat der überaus erfolgreiche und beliebte Bürgermeister nämlich nach 18 Jahren Dienst für die Stadt in den Ruhestand. An dem Menschen Martin Richard schätzten und schätzen die Limburger seine offene, unverblümte Art, seinen Fleiß sowie seine Bürgernähe. Der Politiker Martin Richard wird – nicht nur, aber hauptsächlich – aus zwei Gründen in die Annalen der Stadt eingehen: Zum einen, weil er wie sonst kaum jemand vermochte, bestehende Unter-nehmen in Limburg zu halten und neue anzusiedeln. So konnten Tausende von neuen Ar-beitsplätzen entstehen. Zum anderen, weil er Nachhaltigkeit nicht nur in Sonntagsreden pre-digte, sondern konsequent in seiner Finanzpolitik umsetzte. Das Ergebnis: Limburg ist heute faktisch schuldenfrei.
Gerade die CDU-Fraktion fühlt sich dieser erfolgreichen Politik und den Erfolgen, die sie ge-zeitigt hat, jetzt und auch in Zukunft eng verbunden.

Das Schloss am Limburger Domberg ist in den letzten Jahren mit sehr erheblichen finanziel-len Mitteln saniert worden. Die Außenhaut sowie das Dach sind nunmehr neuwertig und zei-gen eindrucksvoll, um was für ein Schmuckkästchen es sich handelt.
Dabei darf die Entwicklung aber nicht stehenbleiben – die Sanierung muss sich auch auf die Innenräume erstrecken. Denn in Ergänzung zu einem geeigneten Stadtmuseum, das dort einzurichten wäre, benötigen auch die städtischen Flächen eine konkrete Nutzungsbeschrei-bung. Diese muss erfolgen im engen Austausch mit den anderen Nutzern: dem Stadtarchiv, der italienischen Gemeinde und dem Bistum Limburg.
Die CDU fordert für das Limburger Schloss ein Nutzungskonzept für die städtischen Flächen – und sie spricht sich für ein Sanierungskonzept aus, das es aus seinem Dornröschenschlaf erwecken wird.

Die CDU betreibt mit großem Engagement eine verantwortungsvolle und nachhaltige Politik für die älteren Menschen in unserer Gesellschaft. Ziel ist es, den Wünschen, Anforderungen und Bedürfnissen der Senioren zu entsprechen. Hervorragende Arbeit leistet hierbei gerade die Senioren-Union, die die Lebenswelt der älteren Generation kennt und sie in die Politik der Volkspartei CDU aktiv einbringt.
Es ist ein elementarer Wunsch, auch im Alter am gewohnten sozialen Leben teilhaben und selbstbestimmt möglichst im vertrauten Umfeld bleiben zu wollen. Hier kennen die älteren Menschen ihre Nachbarn – kennen Geschichte und Geschichten ihres Wohnumfeldes. Hier können sie „mitreden“, dies ist ihre liebgewonnene Heimat. Deswegen liegt ein Schwerpunkt verantwortungsvoller Politik daran, gerade diesem so elementaren Anliegen zu willfahren.
Seniorenpolitik im Interesse unserer älteren Menschen beinhaltet darüber hinaus eine Bera-tungsleistung im Fall, dass Gebäude barrierefrei umgebaut werden sollen, die Vorhaltung von bezahlbarem Wohnraum, in dem auch Betreutes Wohnen oder Pflegeleistungen möglich sind, einen barrierefreien Zugang zu öffentlichen Flächen und Einrichtungen, eine auskömm-liche ärztlichen Versorgung und schließlich eine hervorragend aufgestelltes Krankenhaus.

Die Limburger feiern gern und nutzen dabei ihre schöne Stadt als hervorragend geeignete und stimmungsvolle Kulisse. Viele Festivitäten des Jahresverlaufs sind so populär, dass sie nicht nur von der heimischen Bevölkerung, sondern auch von sehr vielen Menschen aus der näheren und weiteren Entfernung besucht werden. Hierzu zählen vor allem die Rheingauer Weintage (das „Limburger Weinfest“), das Altstadtfest und die Summer-Games.
Diese Feste sind für unsere lokale Identität (vergleichbar wie die Kirmes in den Stadtteilen) von großer Wichtigkeit. Sie bieten den Rahmen für soziale Kontakte, Begegnungen und Ge-selligkeit. Deswegen unterstützt die CDU solche Veranstaltungen nicht nur politisch – son-dern vor alle auch stets direkt als Teil der feiernden Menge.

Die CDU setzt sich dafür ein, das bisher in seiner Außenhaut restaurierte Schloss auf dem Domberg auch im Innern zu sanieren. Außerdem soll für den städtischen Anteil am Gebäu-deensemble ein tragfähiges Nutzungskonzept erstellt werden, das auch ausdrücklich Platz für ein eigenes städtisches Museum beinhalten soll.
Dort sollen Möglichkeiten entstehen, die spannende Stadtgeschichte adäquat der Bevölke-rung und den Touristen zeigen zu können.

Durch den Zuzug vor allem osteuropäischer Juden konnte vor wenigen Jahren die jüdische Gemeinde in Limburg – die man in Zeiten des Nationalsozialismus durch Gewalt und Terror beseitigt hatte – neu entstehen. Als Gotteshaus dient die hierfür eingerichtete Synagoge in der Birkenallee.
Als CDU begrüßen wir die Wiedererrichtung jüdischen Gemeindelebens, wie es über viele Jahrhunderte in unserer Stadt üblich gewesen ist – ausdrücklich. Deswegen unterstützen wie die jüdische Gemeinde bei ihrem ambitionierten Vorhaben, als Religionsgemeinschaft auch in der Öffentlichkeit wieder mehr in Erscheinung zu treten.

Für eine christliche Partei zählt die Bewahrung der Schöpfung zu den zentralen Anliegen. Das schließt einen respektvollen Umgang mit Tieren ein, insbesondere solchen, die kein Zuhause mehr haben.
Die CDU Limburg setzt sich deshalb für eine weitere Förderung des Tierheims im Staffeler Wald ein und dankt den vielen Ehrenamtlichen, die dort überaus wertvolle Arbeit leisten.

Als eine der schönsten Städte der Welt ist Limburg natürliches Ziel sehr beachtlicher Touris-tenströme. Dabei handelt es sich sowohl um Tagestouristen als auch Busgruppen und nicht zuletzt Rad- und Kanuwanderer.
Die CDU Limburg setzt sich dafür ein, Limburgs Attraktivität für Touristen noch weiter zu steigern. Das setzt zunächst eine bessere touristische Beschilderung der Altstadt voraus. Darüber hinaus plädieren wir für eine Neugestaltung der Grünanlagen am Domberg. Mittel- und langfristig muss es zudem unser Ziel sein, möglichst viele der Tagestouristen zu einer Übernachtung in Limburg zu bewegen, so dass die lokale Gastronomie, Hotellerie und der Einzelhandel noch stärker vom Limburg-Tourismus profitieren können.
In den Augen der CDU kann auch eine bessere Vernetzung (z. B. über ein Internetportal) der heimischen Hotels und deren Bettenkapazitäten dazu beitragen, unseren Gästen (z. B. auch bei Kongressen) noch attraktivere und flexiblere Übernachtungsangebote zu ermöglichen.

Für die CDU, ist der Erhalt unserer Schöpfung – der Umwelt – von großer Bedeutung. Die-sen globalen Anspruch möchten wir auch kommunal, also hier vor Ort, mit Leben füllen und konkret umsetzen.
Deswegen hat die CDU-Fraktion ein umfassendes Grünflächenkonzept auf den Weg ge-bracht, das die bestehenden grünen Lungen in der der Kernstadt – und in den Stadtteilen! – erfassen und fortentwickeln soll. Darüber hinaus ist es wichtig, die Bewohner, die an der Hauptverkehrsstraßen leben, zu entlasten. Insbesondere hinsichtlich der schlechten Luftqua-lität und der Lärmbelastung gibt es einen Entlastungsbedarf, den man durch entsprechende Beschränkungen (Diesel-Verkehr, Tempolimits etc.) umsetzen kann.

Verkehr ist wichtig, denn ohne ihn hätten wir ein noch größeres demographisches Problem. Limburg liegt seit seiner Gründung an wichtigen Verkehrsverbindungen und hat während seiner gesamten Geschichte immer von seiner hervorragenden Anbindung an das überregi-onale Straßennetz profitiert. Heute kreuzen Limburg vier Bundesstraßen (B 8, B 49, B 54, B 417), die A 3, drei Regionalbahnlinien sowie die ICE-Strecke. Das bringt viel Durchgangs-verkehr mit sich.
Gleichzeitig ist Limburg ein attraktiver Handels-, Schul- sowie Kulturstandort und bietet Ar-beitsplätze für viele tausend Menschen. Der daraus resultierende Verkehr ist Spiegel unserer Anziehungskraft – gleichzeitig aber auch Quelle von Lärm, Luftverschmutzung und Staus.
Ziel der Politik muss sein, die Attraktivität Limburgs zu erhalten, gleichzeitig aber die Belas-tungen für die Betroffenen zu minimieren. Langfristig führt deshalb, bei gleichbleibender Ver-kehrsbelastung, kein Weg an einer Südumgehung vorbei. Kurzfristig wirksame Maßnahmen, die teilweise schon umgesetzt wurden, sind: eine Steigerung der Attraktivität der Stadtlinie, Tempo 30 in den Abend- und Nachtstunden, verbesserte Ampelschaltungen, mehr und bes-ser ausgebaute Radwege sowie ein modernes Verkehrsleitsystem.
Darüber hinaus geht die CDU davon aus, dass der technische Fortschritt (Alternativen zum klassischen Verbrennungsmotor) auch zu einer Verringerung der Belastungen, welche sich aus dem Verkehr ergeben, beiträgt

Durch die etappenweise Sanierung und den Ausbau der Gebäude des früheren Ausbesse-rungswerks der Deutschen Bahn AG ist mit der Limburger WERKStadt ein neues Arbeits- und Einkaufsquartier entstanden, das die Stadt Limburg nachhaltig aufgewertet und weiter-entwickelt hat. Privater Initiative und der verlässlichen Unterstützung gerade durch die CDU ist es zu verdanken, dass an dieser Stelle eine Industriebrache verhindert wurde und – im Gegenteil – sehr viele neue Arbeitsplätze entstehen konnten.
Dabei ist es auch gelungen, die bestehenden Interessen der bereits etablierten Einzelhänd-ler und Gastronomen mit den notwendigen Kapazitäten, die für eine solche Mall notwendig sind, zu harmonisieren. Ziel war es dabei, Limburg als gemeinsamen Standort zu denken, Politik zu machen, die WERKStadt, Innenstadt und Altstadt gleichermaßen im Auge hat.
Die CDU wird auch künftig die Belange der WERKStadt in angemessener Form im Auge behalten – und sie – wie auch diejenigen der übrigen Geschäftsleute unserer Stadt – zum gemeinsamen Besten unterstützen.

Limburg ist eine prosperierende Stadt. Der zentralen Lage und insbesondere der hervorra-genden Ansiedlungspolitik des langjährigen Bürgermeisters Martin Richard (CDU) ist es zu verdanken, dass in den vergangenen Jahren Tausende von neuen sozialversicherungspflich-tigen Arbeitsplätzen geschaffen werden konnten.
Die CDU Limburg setzt sich dafür ein, bestehenden und ansiedlungswilligen Unternehmen auch in Zukunft optimale Rahmenbedingungen zu bieten. Dazu ist es zunächst erforderlich, die Verkehrsinfrastruktur zu verbessern (siehe „Verkehr“). Daneben ist eine maßvolle Steuer- und Gebührenpolitik von zentraler Bedeutung. Letztendlich entscheidender „weicher“ Faktor ist aber die Serviceorientierung der Stadtverwaltung: Je mehr diese sich als Partner der Lim-burger Wirtschaft versteht, desto besser für den Standort Limburg.

In der Limburger Stadtverordnetenversammlung sind 45 Parlamentssitze zu vergeben. Diese Anzahl an Einzelstimmen steht den Wählern zur Verfügung. Sie können hiermit panaschie-ren (also Bewerbern aus verschiedenen Parteien Stimmen zuordnen) – oder kumulieren: so werden einzelne Kandidaten innerhalb einer Liste mehrfach bedacht.
Pro Kandidat kann der Wähler maximal drei Stimmen vergeben, werden allerdings insge-samt mehr als 45 Einzelstimmen vergeben, verliert der Wahlzettel seine Gültigkeit.
Oder man macht es sich einfach und wendet das Wahlrecht an, das bei Landtags- und Bun-destagswahlen benutzt wird: man kreuzt die Liste der Partei an, die man mit seinen Stimmen unterstützen möchte.
Gute und engagierte Politik ist wählbar: Deswegen machen Sie bitte von Ihrem Wahlrecht Gebrauch – und wählen Sie die Liste 1, die CDU.

Wir setzen uns ehrenamtlich und mit großem Engagement für unsere Stadt, unsere Stadttei-le und unsere Menschen ein. Dabei haben wir auch ein großes Interesse daran, dass die Bevölkerung mit einer gewissen Aufmerksamkeit unser gesellschaftlich wichtiges Wirken registriert, selbst aktiv wird und an den Entscheidungsprozess teilhat. Wir möchten Ihre Auf-merksamkeit wecken – denn unsere Demokratie lebt vom Mitmachen.
Kommunalpolitisch aktiv zu sein bedeutet, für die Belange der Menschen hier vor Ort stell-vertretend Verantwortung zu übernehmen. Nicht die „große Politik“ auf Weltebene, in Berlin oder Wiesbaden zählt, sondern die vielen kleineren Belange in unserer Stadt, den Stadttei-len, der Nachbarschaft, im Verein. Hierfür lohnt sich jeder Einsatz, jede der vielen Sitzungen, das Opfern von Freizeit und sogar Familienleben.
Bitte honorieren Sie dieses Engagement und diesen Einsatz – gehen Sie am 6. März 2016 zur Wahl.

Limburg ist eine Stadt, die sich in den vergangenen Jahrzehnten rasant weiterentwickelt hat, gleichzeitig aber ihren spezifischen Charakter wahren konnte. Obwohl wir – wie es im Beam-tendeutsch heißt – „Mittelzentrum mit Teilfunktionen eines Oberzentrums“ sind, ist die Kern-stadt Kleinstadt und sind die Stadtteile Dörfer geblieben. Und das ist ausdrücklich positiv gemeint Das Vereinsleben ist intakt, und das lokale Brauchtum wird gepflegt. Das haben wir gerade wieder in der abgelaufenen Fastnachtssaison gesehen, und das werden wir erleben, wenn die Kirmessaison beginnt.
Alle Limburger, Alt-Eingesessene und Zugezogene, sind in Zeiten der Flüchtlingskrise aufge-fordert, den Zusammenhalt zu wahren und weiter zu stärken. Die vielen Ehrenamtlichen, die sich in Staffel und andernorts um die Flüchtlinge kümmern, sind ein Beispiel dafür, wie das gelingen kann.